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Foto: Brooke Cagle (Unsplash)

Weiterbildung für Selbstständige: 4 Möglichkeiten, wie du dich (fast) gratis weiterbildest

Deine Aufträge erledigst du mit links. Aber Themen wie Akquise, Preisfindung und Finanzen sorgen bei dir immer wieder für Fragezeichen? Selbst wenn dein Budget begrenzt ist, muss dich das nicht daran hindern, dein Wissen über Business-Themen zu erweitern.

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1. Podcasts: Weiterbildung „to go“

Der große Vorteil von Podcasts: Sie sind kurzweilig und ermöglichen es, sich fast nebenbei Neues anzueignen – sei es bei einem Spaziergang oder einer Autofahrt. Podcasts kannst du über Plattformen wie Spotify und iTunes anhören. Oder du installierst eine Podcast-App auf deinem Smartphone, mit der du die einzelnen Episoden streamen und herunterladen kannst.

Über die Suchfunktion und Chart-Listen findest du verschiedene Business-Podcasts von Expert:innen, die ihr Wissen gratis weitergeben. Spannend sind aber auch Interviews mit Solo-Selbstständigen und Unternehmer:innen, deren Erfahrungen dich inspirieren.  

Tipp

3 Marketing-Podcasts zum Reinhören

  • Stephan Heinrich ist Verkaufstrainer. In seinem Podcast „Verkaufen an Geschäftskunden“ geht es um die klassische Kaltakquise, aber auch um die digitale Kundengewinnung.
  • Bei Björn Tantau ist der Podcast-Titel „Social Media Marketing“ Programm. Hier erfährst du, wie du Kund:innen über Instagram und Co. gewinnst.
  • Suchmaschinenoptimierung (SEO) klingt erst einmal kompliziert. Dabei ist SEO für Solo-Selbstständige eine gute Möglichkeit, potenzielle Kund:innen über die eigene Website auf sich aufmerksam zu machen. Maike Burk erklärt die Basics in ihrem Podcast „SEO-Freunde“.

2. Fördermittel: per Gutschein zur Weiterbildung

Der Staat fördert die berufliche Weiterbildung mit der Bildungsprämie, und zwar nicht nur bei Angestellten, sondern auch bei Selbstständigen. Bezuschusst wird die Hälfte der Seminarkosten. Der Maximalbetrag liegt bei 500 Euro. Die Förderung richtet sich an Menschen mit geringem Einkommen. Das zu versteuernde Einkommen darf 20.000 Euro nicht überschreiten. Bei gemeinsam veranlagten Paaren liegt das Limit bei 40.000 Euro.

Achtung

Wer die Bildungsprämie nutzen möchte, sollte sich aber beeilen: Das Programm läuft am 31. Dezember 2021 aus. Bis dahin ausgegebene Gutscheine können dann bis Mitte 2022 bei Weiterbildungsanbietern eingereicht werden.

Darüber hinaus unterstützen einige Bundesländer in ihren Programmen für Lernwillige auch Selbstständige. Einen ersten Überblick über die landesspezifischen Förderungen bietet die Stiftung Warentest in ihrem Beitrag „Förderprogramme der Länder – Geld vom Land“.

3. Sparen: günstige Seminare buchen

Bei der Suche nach dem passenden Kurs lohnt es sich, nicht nur auf die Inhalte und die Kompetenz der Lehrkräfte zu blicken, sondern auch auf den Preis. So findest du unter der Vielzahl an Angeboten sicherlich auch Seminare zu vergleichsweise günstigen Konditionen. Manche Kurs-Organisatoren erhalten öffentliche Mittel zur Wirtschaftsförderung und können ihre Preise etwas niedriger gestalten. Auch die Volkshochschulen organisieren Kurse, die für Solo-Selbstständige interessant sein können.

Viele Berufsverbände stellen für ihre Mitglieder Seminare auf die Beine oder erhalten Rabatte bei Weiterbildungsanbietern. Rechne ruhig einmal aus, ob sich eine Mitgliedschaft dort allein schon wegen dieses finanziellen Vorteils lohnt oder sie attraktiver macht.

Sparen lässt sich aber auch bei Online-Kursen. Aufgrund der Corona-Pandemie haben viele Akteur:innen auf dem Markt ihr digitales Angebot verstärkt. Der Vorteil: Du nimmst bequem von zu Hause aus teil und sparst dir die Reise- und Verpflegungskosten.  

4. Steuer: Weiterbildungs­kosten absetzen

Ob Fachliteratur oder Seminar: Weiterbildungskosten zählen zu den Betriebsausgaben, neben der Teilnahmegebühr auch die Reise- und Übernachtungskosten. Der Mehraufwand für Essen und Getränke wird bei mehrtägigen Seminaren mit einer Verpflegungspauschale berücksichtigt. Wenn du zum Vorsteuerabzug berechtigt bist, kannst du ihn auch für die Ausgaben, die dir im Zusammenhang mit deiner Weiterbildung entstehen, nutzen. Einen Teil deiner Aufwendungen erhältst du also vom Finanzamt zurück.

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