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Ohne Kaffee geht nichts? Wetten doch! Es gibt reichlich natürliche und sogar gesunde Wachmacher, die dir den Start in den Tag erleichtern. Oder dich durch dein Nachmittagstief boosten. Die meisten davon sind deutlich magenfreundlicher als Kaffee. Und wer weiß, vielleicht findest du sie ja sogar noch leckerer …

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Hoch die Wachmacher-Tassen!

Ich sage ja nicht, du sollst deinen Morgenkaffee – geheiligt werde sein Duft – ersetzen. Ich sage nur, dass es zu viele schmackhafte Alternativen gibt, um immer nur dem einen zu frönen. Also nichts wie ran an die Tassen und durchprobiert!

Grüner Tee

Neben gesunden Antioxidantien und Polyphenolen liefert dir grüner Tee auch den begehrten Wachmacher-Stoff Koffein. Im Vergleich zu Kaffee tritt die Koffeinwirkung langsamer ein und hält deutlich länger an. Die vielen positiven Eigenschaften, die grünem Tee nachgesagt werden (von stoffwechselanregend bis krebsvorbeugend), sind wissenschaftlich nicht bewiesen. Im „schlimmsten Fall“ schmeckt er also einfach nur gut und hält dich wach.

Idealerweise lässt du das Wasser nach dem Kochen erst etwas abkühlen, bevor du dir einen grünen Tee aufbrühst. Dann maximal 2 Minuten ziehen lassen und heiß oder kalt genießen.  

Grüner Tee spezial: Matcha

Das grüne Pulver aus gemahlenen Grünteeblättern ist enorm vielseitig. Du kannst es als Tee zubereiten, in deinen Smoothie geben, damit Chia-Puddings verfeinern oder oder oder. Als Wachmacher ist die klassische Tee-Variante am besten geeignet. Das Koffein regt – langsam aber anhaltend – Kreislauf und Stoffwechsel an, die Antioxidantien und Polyphenole unterstützen unsere Gesundheit.  

Auch hier gilt: Nicht zu heiß zubereiten! Gib das Pulver in ca. 80 °C heißes Wasser und schlag es auf. Das kannst du traditionsgetreu mit einem speziellen Matcha-Besen tun. Ich persönlich nehme einen Hand-Milchschäumer. Schmeckt auch klasse als heißer oder kalter Latte!

Ingwer

Die scharfe Knolle heizt Kreislauf, Stoffwechsel, Verdauung und Immunsystem ordentlich ein. Und das ganz ohne Koffein. Dafür stecken umso mehr Vitamin C, B-Vitamine und Mineralstoffe drin. Du kannst die Knolle als Shot oder Tee zubereiten oder dein Wasser damit pimpen.  

Für einen Shot pürierst du ein Stück Ingwer mit etwas Zitronensaft, Wasser und Honig – ein echter Booster zu jeder Tageszeit. Lust auf leckeren Tee? Dann gib einige Stücke Ingwer in einen Topf mit Wasser und lasse es aufkochen. Zugedeckt einige Minuten köcheln lassen und fertig ist der Ingwer-Tee. Für mildes Ingwerwasser einfach einige Stückchen Ingwer in Deine Wasserflasche geben.  

Mate-Tee

Die magenfreundliche Kaffee-Alternative aus Südamerika ist genau genommen kein Tee, sondern ein Strauch, dessen Blätter überbrüht werden. Das Koffein wirkt ähnlich wie bei grünem Tee langsam und anhaltend. Zugegeben: Der süß-säuerliche Geschmack ist nicht für jeden etwas. Aber wenn er es ist, dann ist es Liebe.

Rosmarin-Tee

Der kräftig aromatische Geschmack von Rosmarin macht sich auch als Tee ausgesprochen gut. Noch besser macht es der belebende Effekt auf den gesamten Kreislauf. Der Blutdruck wird sanft erhöht, das macht wach und tatfreudig.

Um diesen Effekt zu erreichen, drücke die frischen Rosmarinnadeln einmal kräftig an (zum Beispiel indem du mit einem Nudelholz darüber rollst) sodass der Saft besser austreten kann. Dann übergieße sie mit kochendem Wasser und lasse den Tee zehn Minuten zugedeckt ziehen. Nur so lösen sich die ätherischen Öle heraus.

Zitrus

Das Wachmacher-Geheimnis der Zitrusfrüchte heißt Vitamin C. Das ist nicht nur wichtig für unser Immunsystem, sondern belebt den ganzen Körper. Stoffwechsel und Kreislauf werden angeregt, die Konzentrationsleistung steigt, du fühlst dich einfach wach.

Greif zwischendurch ruhig ab und an zu einem Glas Wasser mit frisch gepresstem Zitronensaft (und bei Bedarf einem Schuss Honig) oder schneide Dir einige Zitronenscheiben ins Wasser. Der Wach-Effekt wird dich vielleicht nicht wie ein Schlag ins Gesicht treffen, aber du wirst dich über den Tag einfach etwas wacher fühlen.

Pfefferminze

Der Duft von Pfefferminze belebt den Geist und sorgt für eine höhere Aufmerksamkeit. Ein richtig zubereiteter Pfefferminztee gehört also durchaus in die Wachmacher-Liste. Am besten nimmst du natürlich frische Minze, da ist das Duft- und Geschmackserlebnis umso schöner.

Um die ätherischen Öle herauszulösen, lass deinen Tee zehn Minuten zugedeckt ziehen. Der aufsteigende Wasserdampf löst die Öle. Diese schlagen sich am Deckel nieder und tropfen zurück in den Tee. Köstlich.

Last but not least: Wasser

Es ist ganz einfach: Trinkst du zu wenig Wasser, können sich deine Zellen nicht erfrischen und ihre Arbeit nicht mehr einwandfrei erledigen. Dein Energielevel sinkt. Du fühlst dich müde und schlapp. Das wussten schon die alten Chinesen und begannen ihren Tag mit einem großen Glas warmem Wasser. Das bringt Frische in die Zellen und regt den Stoffwechsel an. Ideal zum Wachwerden.  

Die ideale Trinkmenge hängt von Geschlecht, Alter und natürlich dem Gesundheitszustand ab. Als Faustregel kannst du dich an 0,035 Liter pro Kilogramm Körpergewicht orientieren.  

Das Beste: Alternativen-Prophylaxe

Wäre es nicht die allerbeste Wachmacher-Alternative, wenn man gar nicht erst wach gemacht werden müsste? Das lässt sich machen. Lieferst du deinem Körper nämlich seine wichtigsten Energiegewinnungs-Ressourcen, steigt dein Wachheitslevel von ganz allein.

Erholsam Schlafen

Ob dein Schlaf erholsam ist oder nicht, hängt nicht nur von der Dauer deiner Nachtruhe ab. Weniger als 7 Stunden sollten es dennoch nicht sein. Die Qualität dieser Stunden entscheidet maßgeblich darüber, ob du morgens erholt oder gerädert aufwachst. Wie sorgst du nun für eine gute Schlafqualität?

  • Finde einen guten Umgang mit Stress
  • Vermeide zu spätes, schweres Essen sowie TV, Handy und Tablet vor dem Schlafengehen
  • Etabliere Rituale, um abends richtig runterzukommen
  • Mach dein Schlafzimmer zu einer Oase der Ruhe und Erholung

Damit legst du die wichtigsten Grundpfeiler für eine erholsame Nacht.

Happy napping

Wunderwaffe Mittagsschläfchen! Stelle dir einen Timer auf 20 Minuten, schließe die Augen und komme zur Ruhe. Viel länger solltest du nicht nappen, da du sonst in die Tiefschlafphase kommen könntest, aus der du dann entweder nur sehr schwer oder sehr spät wieder aufwachst.  

Frische Luft tanken

Hilft nicht nur bei den ersten Anzeichen von Müdigkeit: Ab vor die Tür und ein paar Schritte stramm um den Block spazieren. Das bringt den Kreislauf auf Kurs und erfrischt die Sinne. Außerdem signalisiert das natürliche Tageslicht klipp und klar, dass Wach-Zeit ist. Idealerweise scheint dabei auch noch die Sonne, damit du zusätzlich dein Vitamin D Depot aufbessern kannst.

Bewegung!

Der zuverlässigste Kreislauf-Ankurbler ist körperliche Bewegung. Also nichts wie los! Integriere Bewegung als festen Bestandteil in deinen Tagesablauf. Fahre morgens mit dem Rad ins Büro, nutze die Mittagspause für einen flotten Spaziergang, nimm die Treppe statt den Fahrstuhl. Finde Gelegenheiten, dich mehr zu bewegen – am besten an der frischen Luft. Das regt für den Tag dein gesamtes System an und sorgt auch noch dafür, dass du nachts besser schlafen kannst. Win-win!

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