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Foto: Denny Müller (Unsplash)

Firmware aktualisieren: Fünf Dinge, die für ein Update sprechen

Nicht nur die Anwendungssoftware und Apps sollten auf dem neusten Stand gehalten werden: Auch die Hardware eines Computers muss gepflegt werden. Geräte benötigen aktuelle Software, damit sich der Rechner mit den verbauten und angeschlossenen Komponenten verständigen kann und Anwendungen diese Gerätefunktionen überhaupt nutzen können.

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Wann ist ein Update der Firmware nötig?

Die sogenannte Firmware ist elementar für jedes Gerät und für den ordnungsgemäßen Betrieb verantwortlich. Ein Update der Firmware wird in der Regel immer dann nötig, wenn vom Hersteller Sicherheitslücken geschlossen werden müssen oder das Gerät um neue Funktionen erweitert werden soll. Aktuelle Treiber für die Hardware sind nötig, damit die Komponenten zu jeder Zeit richtig erkannt und angesprochen werden können. Beides sollte stets auf dem neusten Stand sein. Zwar werden die Treiber heutzutage in der Regel automatisch mit einem Betriebssystem-Update aktualisiert, aber es kann immer wieder vorkommen, dass ein Update fehlschlägt oder Bugs enthält. In solchen Fällen kann es sich lohnen, einen Blick auf die Hardware-Aktualisierungen zu werfen.

Fünf Dinge, an denen du merkst, dass du deine Hardware aktualisieren solltest

1. Du bist stets schneller als dein Rechner

Während du ein Programm öffnest, kannst du getrost einen Kaffee holen, ohne etwas zu verpassen. Wenn dir das bekannt vorkommt, solltest du checken, ob alle Programme auf dem neusten Stand sind. Dafür empfiehlt sich am Windows-Rechner auch ein Blick in den Gerätemanager. Denn mitunter ist die Software der Anwendungen aktuell, aber die Hardware-Treiber dümpeln noch auf dem Stand der Werksauslieferung vor sich hin. In solchen Fällen solltest du die Treiber-Software deiner Hardware-Komponenten aktualisieren. In der Regel hat der Computer-Hersteller ein Tool an Bord, mit dem du wichtige Aktualisierungen auch automatisiert verwalten kannst.

2. Es dauert Stunden, bis dein Notebook hochgefahren ist

Das kann auf erste Probleme hindeuten. Virenbefall oder ein sich ankündigender Hardware-Defekt können Ursachen sein. Oder das letzte Update deines Betriebssystems war mehr Beta als erwartet. Mitunter verstehen sich aber auch die Komponenten deines Rechners nicht mehr gut miteinander. Insbesondere, wenn extern angeschlossene Geräte erkannt werden sollen – zum Beispiel Drucker, Scanner oder Backup-Festplatten – kann es zu Verständigungsproblemen der Hardware untereinander kommen. Darum solltest du die Firmware auf allen angeschlossenen Geräten aktuell halten.

3. Das Bild pixelt, ruckelt und alles sieht furchtbar aus

Wahrscheinlich braucht deine Grafikkarte frischen Input. Bei Apple werden die Grafiktreiber automatisch beim Betriebssystem-Update auf den neusten Stand gebracht. Auch bei einem Windows-Update werden die Grafiktreiber in der Regel automatisch aktualisiert. Prüfe, ob du diesbezüglich auf dem neusten Stand bist oder vielleicht doch ein System-Update in der Warteschleife hängt.

4. Deine Internet-Geschwindigkeit erinnert dich an frühe Modem-Zeiten

Wenn sich Online-Inhalte nur in Zeitlupe aufbauen, hat entweder dein Netzbetreiber ein akutes Problem oder dein Internet-Router braucht ein Update. Ein Firmware-Update des Routers kann in vielen Fällen deine Verbindungen stabilisieren und dich gleichzeitig besser vor Angriffen durch Hacker und Viren schützen. Mitunter bringen Router-Updates auch neue Funktionen mit sich, die es dir einfacher machen, dein kleines Netzwerk zu managen.

5. Deine Festplatte macht merkwürdige Geräusche

Jetzt solltest du dich auf eine „harte“ Aktualisierung deiner Hardware vorbereiten. Wenn die Festplatte mit Kratzgeräuschen ihren baldigen Abschied ankündigt, muss sie getauscht werden. Vorher hast du hoffentlich regelmäßige Datensicherungen gemacht oder eine Sicherungskopie vom kompletten System angelegt. Platte ausbauen, kompatible neue Platte einbauen, formatieren, Betriebssystem aufspielen, gesicherte Daten draufbringen: wer technisch versiert ist, bekommt das hin. Wer nicht, braucht eine:n Computerexpert:in.

In der Regel sind jedoch auch die anderen Komponenten – zum Beispiel Prozessor, Arbeitsspeicher oder Grafikkarte – nun längst nicht mehr auf der Höhe der Zeit und das komplette Gerät kann abgeschrieben werden. Für die meisten Desktop-Computer und Notebooks wird eine Lebensdauer von 3 Jahren kalkuliert, die allerdings je nach Preisklasse und Nutzungsintensität deutlich variieren kann. Wann eine „harte“ Aktualisierung deiner Hardware nötig wird, ist also individuell verschieden. Ähnlich verhält es sich bei den Peripherie-Geräten. Sobald die Hersteller keinen Support und keine Updates mehr für diese Geräte anbieten, kannst du auch für diese Hardware über eine „harte“ Aktualisierung nachdenken. Spätestens wenn veraltete Systeme deine Produktivität bremsen, solltest du deine Geräte umgehend erneuern.

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