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Ausschnitt einer Person, die auf Mittelstreifen einer Straße stehtIcon Video abspielen
Foto: Nadine Shaabana (Unsplash)

Gehen. Eine der vielen Tätigkeiten, die wir schon lange nicht mehr als solche wahrnehmen. Und damit eine hervorragende Gelegenheit, ein wenig Achtsamkeit in dein Leben zu bringen. Schritt für Schritt sozusagen.

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Achtsam gehen

Am besten machst du diese Übung, wenn du gerade barfuß bist. Geht aber auch mit Schuhen, es gibt also keine Ausreden.

Richte deine Aufmerksamkeit auf deine Füße. Versuche, den Prozess des Gehens bewusst zu steuern. Verlagere das Gewicht auf den einen Fuß. Hebe den anderen an, bewege ihn vorwärts, setze die Ferse auf und rolle bewusst den ganzen Fuß auf den Boden. Spüre den Kontakt mit dem Untergrund. Verlagere das Gewicht nun auf diesen Fuß, hebe den anderen und so weiter. Nimm jede Kleinigkeit wahr, lasse nichts aus. Registriere jeden Muskel, der am Prozess beteiligt ist und spüre jeden Bodenkontakt, die Gewichtsverteilung, einfach alles.

Das Beste an dieser Übung ist, dass du damit eine Art Anker setzen kannst. Je öfter du achtsam gehst, desto mehr koppelt dein Gehirn Achtsamkeit ans bewusste Gehen. Mit dem wunderbaren Effekt, dass du irgendwann nur noch kurz deine Aufmerksamkeit auf deine Füße lenken musst, um ganz automatisch in den Achtsamkeits-Modus zu wechseln.

Es geht auch ohne Gehen

Das Gehen ist nur ein Beispiel für eine irgendwann erlernte und dann automatisierte Alltagstätigkeit. Du kannst diese Übung natürlich auch beim Zähneputzen, Pfeifen, Radfahren, Schwimmen oder einer anderen automatisierten Tätigkeit durchführen.

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